Faschingsgesellschaft Bretonia 11er Rat 1981 e.V. Nürnberg

Satzung

SATZUNG der Faschingsgesellschaft BRETONIA 11er Rat 1981 e.V. NÜRNBERG

 

  • 1 Name und Sitz des Vereins
  1. Die Karnevalsgesellschaft führt den Namen „Faschingsgesellschaft Bretonia 11er Rat 1981 e.V., Nürnberg“.

 

  1. Der Verein hat seinen Sitz in Nürnberg und ist im Vereinsregister eingetragen. Er ist Mitglied im Bund Deutscher Karneval.

 

  1. Das Vereinsjahr beginnt am 1. Mai und endet am 30. April des folgenden Kalenderjahres.

 

  • 2 Zweck des Vereins 
  1. Die Karnevalsgesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung, Pflege und Weitergabe fastnachtlicher Bräuche, insbesondere in der Jugend, sowie die Förderung des Sports.

 

  1. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung fastnachtlicher Veranstaltungen und die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen im Rahmen von Karnevalstanzgruppen.

 

  1. Der Karnevalsverein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendung aus Vereinsmitteln.

 

  1. Durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft nicht entsprechen oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen darf keine Person begünstigt werden.

  

  • 3 Mitgliedschaft 
  1. Der Verein besteht aus:
  2. Aktivmitgliedern
  3. Passivmitgliedern
  4. Senatoren und Ehrensenatoren
  5. Ehrenvorstand und Ehrenpräsidenten.

 

  1. Aktives Mitglied kann jede natürliche Person werden. Jugendliche unter 18 Jahren nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

 

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Über die Annahme oder Ablehnung entscheidet der Vorstand. Mit der Aufnahme in den Verein erkennt das Mitglied die Satzungsbestimmungen an.

 

  1. Die Mitgliedschaft wird erst wirksam, wenn der Mitgliedsbeitrag für mindestens 3 Monate errichtet ist.

 

  1. Mitglieder, die sich besondere Verdienste in dem Verein erworben haben, können dem Vorstand, nach Anhörung des Elferrates und der bereits amtierenden Senatoren zum „Senator“ oder „Ehrensenator“ ernannt werden.

 

  1. Die Senatoren des Vereins können aus ihrer Mitte eines Senatspräsidenten wählen, welcher der Mitgliederversammlung vorgestellt und hierbei bestätigt wird.

 

  1. Ein Ehrenmitglied, ein Ehrenvorstand oder Ehrenpräsident kann nach Zustimmung der Mehrheit des Elferrates und der Senatoren nur durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes ernannt werden.

 

 

  • 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

  1. Die aktiven und passiven Mitglieder sind nach Vollendung des 18. Lebensjahres stimmberechtigt und nach Vollendung des 21. Lebensjahres wählbar. Allen Mitgliedern steht es frei, sich zur aktiven Betätigung im Verein bereit zu erklären.

 

  1. Vorstand und Elferrat haben die Aufgabe, möglichst viele aktive Mitglieder für den Verein zu gewinnen.

 

  1. Die von den Mitgliedern zu leistenden Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

 

  1. Den Mitgliedern gegenüber haftet der Verein nicht für Unfälle, die bei vereinseigenen Veranstaltungen entstehen. Ausgenommen sind sämtliche aktiven Mitgliedern, für die vom Verein eine Unfallversicherung abgeschlossen ist. Der Versicherungsschutz umfasst eine Invaliditätsentschädigung gemäß § 8 Abs. 2 AUB in Höhe von

DM 50.000,–. Weitergehende Ansprüche an den Verein sind ausgeschlossen. Die Vorschriften des § 31 BGB bleiben unberührt. Aktive und passive Mitglieder sollen sich, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, während des ganzen Vereinsjahres an der Veranstaltungen und Versammlungen beteiligen.

  1. Die Mitglieder erhalten jeweils ein Exemplar der gültigen Satzung, eine Mitgliedskarte sowie die Vereinsrundschreiben übersandt.
  • 5 Verlust der Mitgliedschaft

 

  1. Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, Austritt oder Ausschluss des Mitgliedes. Das Mitglied bleibt aber für alle seine noch offenen Verpflichtungen gegenüber dem Verein haftbar.

 

  1. Der Austritt kann nur schriftlich und mit einer Frist  von mindestens 6 Wochen zum Geschäftsjahresende erfolgen.

 

  1. Mitglieder, die mit einem Amt innerhalb des Vereins betraut sind, haben vor Wirksamkeit ihres Ausscheidens dem Vorstand Rechenschaft abzulegen und alle vereinseigenen Gegenstände auszuhändigen.

 

  1. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es mit der Beitragszahlung 6 Monate im Rückstand ist und trotz zweimaliger Aufforderung den Beitragsrückstand nicht bezahlt hat, die Satzung verletzt, den Interessen des Vereins zuwider handelt oder zu einer entehrenden Strafe verurteilt wurde.

 

 

  • 6 Organe des Vereins

 

  1. Die Organe des Vereins sind:
  1. die Mitgliederversammlung,
  2. der Vorstand,
  3. der Beschwerdeausschuss.

 

 

  • 7 Ordentliche Mitgliederversammlung

 

  1. Der Vorstand beruft jedes Jahr innerhalb von drei Monaten nach Ende des Vereinsjahres eine ordentliche Mitgliederversammlung ein. Die Einberufung erfolgt schriftlich mindestens 30 Tage vor dem angesetzten Termin unter der Angabe der Tagesordnung.
  2. In der Tagesordnung muss enthalten sein:

Jahresbericht des 1. Vorstandes

Protokoll der letzten Mitgliederversammlung

Einnahmen- und Ausgaben-Rechnung

Bericht der Revisoren

Entlastung der Vorstandschaft

Ehrungen

Anträge

Verschiedenes

 

Ferner bei Beendigung der Amtszeit des Vorstandes, des Beschwerdeausschusses und der Revisoren:

 

Neuwahl des Vorstandes, des Beschwerdeausschusses und der Revisoren.

 

  1. Anträge zur Tagesordnung müssen dem Vorstand spätestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich eingereicht werden.

 

  1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Soweit in der Satzung nicht anders bestimmt ist, entscheidet die Mitgliederversammlung bei Abstimmung mit einfacher Stimmmehrheit.

 

  1. Die Versammlung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende. Die Entlastung des Vorstandes erfolgt unter der Leitung eines von der Mitgliederversammlung zu benennenden, aus 3 Mitgliedern bestehenden Wahlausschusses, der gleichzeitig auf erforderliche Wahlen durchführt.

 

  1. Wahlen und Abstimmungen erfolgen per Akklamation. Auf Antrag eines Mitgliedes muss die Entscheidung der Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung erfolgen. Über den Ablauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter, dem Protokollführer, sowie einem von der Mitgliederversammlung als Protokollzeichner bestimmten Mitglied, zu unterschreiben ist.

 

  1. Für Satzungsänderungen ist eine 2/3-Mehrheit der erschienenen, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

 

  • 8 Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

  1. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Bekanntgabe der zu behandelnden Tagesordnung einzuberufen, wenn

 

  1. dem Vorstand zwingende Gründe vorliegen,
  2. mindestens ein Drittel der Mitglieder unter Angabe des Grundes eine solche Versammlung beantragen.

 

  1. Im Übrigen gelten für die außerordentliche Mitgliederversammlung die Bestimmungen über die ordentliche Mitgliederversammlung (§ 7).

 

  • 9 Vorstand

 

  1. Der Vorstand besteht aus:

 

  1. Vorstand
  2. Vorstand
  3. Schatzmeister
  4. Schriftführer
  5. 2 Beisitzer
  6. Elferrats-Präsident
  7. Elferrats-Präsidentin (falls vorhanden)

 

  1. Übt ein Vorstandsmitglied in Personalunion ein weiteres Amt im Vorstand aus, muss ein weiterer Beisitzer gewählt werden.

Die 7 bzw. 8 Vorstandmitglieder sind gleichberechtigt und haben bei Abstimmung jeweils 1 Stimme.

 

  1. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für 2 Jahres gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

Für im laufenden Geschäftsjahr ausscheidende Vorstandsmitglieder können vom Vorstand geeignete Mitglieder kommissarisch berufen werden. Diese Berufung ist jedoch von der nächstfolgenden Mitgliederversammlung zu bestätigen.

 

  1. Kein Vorstandsmitglied darf gleichzeitig bei einer anderen Karnevalsgesellschaft Mitglied sein.

 

  1. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von dem 1. Vorsitzenden und dem

Vorsitzenden, jeder für sich alleine, vertreten.

 

  1. Der Vorstand ist für alle Entscheidungen in allen Vereinsangelegenheiten für alle Aufgaben aus dieser Satzung, soweit sie satzungsgemäß nicht anderen Organen vorbehalten sind, zuständig.

 

  1. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 5 Vorstandsmitglieder anwesend sind.

Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder gefasst.

Kommissarisch tätige Vorstandsmitglieder sind stimmberechtigt.

 

  1. Der Vorstand hat am Schluss eines jeden Geschäftsjahres eine Einnahmen- und Ausgaben-Rechnung aufzustellen und der Mitgliederversammlung zu unterbreiten.

Für steuerliche Zwecke ist eine auf das Kalenderjahr bezogene Einnahmen-Überschuss-Rechnung zu erstellen.

 

 

 

 

 

 

  • 10 Beschwerdeausschuss

 

  1. Der Beschwerdeausschuss besteht aus:

 

  1. einem Senator oder einem Elferratsmitglied
  2. einem Vorstandsmitglied
  3. einem aktiven Mitglied
  4. einem passiven Mitglied

 

  1. Der Beschwerdeausschuss wird von der Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt.

Scheidet ein Mitglied des Beschwerdeausschusses vor Ablauf der Amtszeit aus, muss der Vorstand den übrigen Mitgliedern des Beschwerdeausschusses zur Auswahl mindestens zwei geeignete Vereinsmitglieder als kommissarische Vertreter vorschlagen. Die Berufung eines kommissarischen Vertreters in den Beschwerdeausschuss erfolgt durch einstimmigen Beschluss der übrigen Mitglieder des Beschwerdeausschusses. Die Berufung ist von der nächstfolgenden Mitgliederversammlung zu bestätigen.

 

  1. Sinn und Zweck des Beschwerdeausschusses ist es, sich mit Streitigkeiten zwischen Vereinsangehörigen, Verstößen gegen die Vereinssatzung, sowie vereinsschädigendem Verhalten von Mitgliedern zu befassen.

 

  1. Die mit Stimmenmehrheit erfolgte Entscheidung des Beschwerdeausschusses ist endgültig und dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. 
  • 11 Revisoren

 

  1. Alle 2 Jahre müssen von der Mitgliederversammlung zwei Revisoren gewählt werden.

 

  1. Die zwei Revisoren haben die vom Vorstand erstellten Einnahmen- und Ausgaben-Rechnung vor Stattfinden der Mitgliederversammlung zu prüfen und mit Prüfvermerk zu versehen. 
  2. Die zwei Revisoren sind ah zu außerordentlichen Kassenprüfungen befugt.

 

  • 12 Elferrat

 

  1. Der männliche Elferrat besteht aus dem Elferratspräsidenten, dem Vizepräsidenten und den aktiven Ratsherren.

 

Der Elferratspräsident und der Vizepräsident werden vom Elferrat gewählt, der Mitgliederversammlung vorgestellt und hierbei bestätigt.

 

 

 

 

  1. Der weibliche Elferrat besteht aus der Präsidentin, der Vizepräsidentin und der Ratsfreuen.

Die Präsidentin und die Vizepräsidentin werden vom weiblichen Elferrat gewählt, der Mitgliederversammlung vorgestellt und hierbei bestätigt.

  1. Mitglied eines Elferrates kann nur werden, wer dem Verein mindestens 3 Monate angehört. Über die Aufnahme oder Ablehnung entscheidet der Elferrat.
  • 13 Orden

 

  1. Die Gestaltung der Faschingsorden wird vom Vorstand und vom männlichen und weiblichen Elferrat bestimmt.

 

 

  • 14 Ehrungen

 

  1. Die Faschingsgesellschaft Bretonia 11er Rat 1981 e.V. verleiht Ehrennadeln und Ehrennadeln mit Urkunde.

 

  1. Bei der Ehrungen für langjährige Vereinsangehörigkeit zählt die Mitgliedschaft ab Eintritt von Monat und Jahr.

 

Es werden verliehen:

 

Ehrennadel in Bronze                                          für   5-jährige Mitgliedschaft

Ehrennadel in Silber                                            für 10-jährige Mitgliedschaft

Ehrennadel in Silber mit Urkunde                   für 15-jährige Mitgliedschaft

Ehrennadel in Gold                                             für 20-jährige Mitgliedschaft

Ehrennadel in Gold mit Urkunde                     für 25-jährige Mitgliedschaft

Ehrennadel in Platin                                           für 30-jährige Mitgliedschaft

Ehrennadel in Platin mit Urkunde                   für 40-jährige Mitgliedschaft

 

  1. Personen, die sich um den Verein Allgemeinen besondere verdient gemacht haben, können durch den Vorstand ebenfalls durch Auszeichnungen geehrt werden.

 

 15 Auflösung des Vereins

 

  1. Über die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von dreiviertel der erschienenen stimmberechtigen Mitglieder.

 

  1. Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, welche die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben.

 

  1. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des in der Satzung festgelegten Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für kulturelle Zwecke.